St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Aachen-Burtscheid 1949 e.V.

Unser Königspaar 2014


Der neue Schützenkönig hat sein Versprechen gehalten

Bei den St.-Hubertus-Schützen Aachen-Burtscheid siegte Joseph Zinken


Königsvogelschuss der Burtscheider St.-Hubertus-Schützen: die neuen Würdenträger Prinz Marcel Gereke mit Prinzessin Sahra (links) und Königspaar Josef und Melitta Zinken.
Foto: Martin Ratajczak

Aachen. Freudentaumel bei den St.-Hubertus-Schützen Aachen-Burtscheid: weil sie ihren neuen König und neuen Prinzen proklamieren und zudem verdiente Schützenbrüder bei einer Matinee in den Kurparkterrassen mit hohen Ehrungen auszeichnen konnten. So verlieh Bezirksbundesmeister Christian Dickmeis an Norbert Rennert den Hohen Bruderschaftsorden sowie an Mathias Barth das St. Sebastianus-Ehrenkreuz am Bande. Aus den Händen von Geschäftsführer Franz-Josef Braun erhielt zudem Joseph Zinken das Silberne Verdienstkreuz. Für ihn war es ein doppelter Freudentag, wurde er doch ein paar Stunden später auch der neue König.

28 Bewerber waren zunächst angetreten. Zuletzt waren es noch sechs, bis der Königsvogel beim 620. Schuss herabfiel. Der 53-Jährige ist seit 14 Jahren Schütze und seit 2013 Brudermeister. Früher gehörte er dem Trommler- und Pfeiferkorps Burtscheid an, mit dem er auch die Festzüge der St.-Hubertus-Schützen begleitete. „Heute Morgen habe ich gewusst, dass es mit dem Königsschuss klappen wird und habe es auch meiner Königin Melita Schmidt versprochen. Sie wollte so gerne Königin werden“, erzählt Joseph Zinken stolz.

Neuer Prinz wurde bei fünf Bewerbern Marcel Gereke (20). Der angehende Einzelhandelskaufmann gehört seit einem Jahr den St.-Hubertus-Schützen an und wollte nicht nur mitschießen, sondern den Vogel zu Fall bringen. „Es war, als würde eine Last von meinen Schultern fallen. Ich habe gebrüllt vor Freude. Es war ein tolles Gefühl“, sagt der glückliche Prinz, der die Schützengene vom Vater geerbt hat. Grund zur Freude hatten auch drei Vereinsmeister der Altschützen: 1. Norbert Rennert, 2. Michael Vonderweiden und 3. Franz-Josef Braun. Auch sie waren zuvor geehrt worden. (tis)